Dienstag, Juni 30th, 2009 09:56 am GMT +2 at 09:56 · Abgelegt unter Allgemein
Familien-Urlaub an der Ostsee – das wird auf der Ostsee-Insel Usedom ganz groß geschrieben. Der 40 Kilometer lange und bis zu 60 Meter breite Sandstrand auf der Insel Usedom bietet genug Platz zum Sandburgen bauen, Toben, Beach-Volleyball spielen und Sonnenbaden. Der breite Flachwasserbereich, den Usedom-Urlauber besonders im Inselnorden antreffen, ist ideal für Familien mit kleinen Kindern.
bietet für Familien auch zahlreiche Ausflugsziele, ob unter freiem Himmel oder überdacht als Schlechtwetteralternative. Im Inselnorden finden sich einige familienfreundliche Museen und Ausstellungen, zum Beispiel die Phänomenta, das Spielzeugmuseum, das Pommersche Bettenmuseum und das U-Boot-Museum in Peenemünde sowie die Schmetterlingsfarm, das Haus „Die Welt steht Kopf“, der Usedom-Park und die Wildlife-Ausstellung in Trassenheide, das den Titel „Familienfreundliches Seebad“ trägt. In Heringsdorf können Familien die Naturerlebniswelt und bei Prätenow im Achterland ein Wisentgehege besuchen.
Familien, die ihre Ferien auf der Insel USedom verbringen möchten, können unter verschiedenen Unterkunftsarten wählen. Einige Hotels haben sich speziell auf Familienurlauber eingestellt. Am beliebtesten ist bei Familien auf Usedom Ferienwohnung.
In Heringsdorf können sich kleine Usedom-Urlauber ab der Sommersaison 2009 auf eine Märchenpromenade freuen. Die Idee wurde jetzt mit dem AusLese-Preis 2009 der Stiftung Lesen ausgezeichnet.
(Insel Usedom) Allein schon der Name „Märchenbaumpromenade“ lädt zum Träumen ein: Ein sprechender Baum, aus dessen Krone eine Geschichte ertönt. Kinder und Eltern sitzen gebannt davor und lauschen dem Märchen, das von einem Schauspieler erzählt wird, der es sich in den Ästen gemütlich gemacht hat. Am vergangenen Dienstag wurde diese „Ferienattraktion mit literarischem Mehrwert“ mit dem AusLese-Preis 2009 in der Kategorie „Veranstaltungen“ geehrt. Dr. Karin Lehmann, stellvertretende Kurdirektorin der „3 Kaiserbäder“ auf der Sonneninsel Usedom, nahm den Preis für ihr Projekt, der damit natürlich auch an die Insel Usedom geht, in der Alten Lokhalle Mainz entgegen.
Aber wie entstand die Idee zur Märchenbaumpromenade? Als sich vor nunmehr zwei Jahren eine Veranstaltung für Kinder verspätet hatte, nahm sich Karin Lehmann der Gruppe an und führte sie – mit der Taschenlampe ausgestattet, da es schon dunkel war – durch das Kaiserbad Heringsdorf. An jedem Baum wartete eine neue spannende Geschichte auf die Mädchen und Jungen, die irgendwann auch selbst kleine Geschichten erzählten. Und so hatte Karin Lehmann die Idee der Märchenbaumpromenade.
Als es im 19. Jahrhundert als wenig chic galt, sonnengebräunt aus dem Urlaub zu kommen, entstand ein Baumkonzept zur Begrünung des Seebades Heringsdorf. Karin Lehmann erkannte das einmalige Potenzial der Bäume, die abends mystisch anmuten – denn in dieser Umgebung wird das Märchenerzählen zum Abenteuer.
Zu festen Terminen sind alle Kinder ab der kommenden Saison eingeladen, sich unter einem bestimmten Baum im Park einzufinden. Mit Decken ausgerüstet lauschen sie einem Schauspieler, der sich im Baum versteckt – und damit dem Baum, der den Kleinen ein Märchen erzählt. Aber nicht nur das: Die Kinder können dem Baum auch umgekehrt eine Geschichte vortragen. In der kommenden Saison wird HUGO, DER MÄRCHENBAUM direkt an der Heringsdorfer Promenade auf die Kinder warten. Schöner Nebeneffekt: Die Kids können endlich einmal so richtig lange wach bleiben.
Eingebettet wird das Konzept in ein Programmangebot rund um das Thema Lesen und Musik, etwa durch Konzerte der Gruppe „Rumpelstil“ unter der Leitung von Jörn Brumme.
Am 16. Juni 2009 wurden insgesamt sieben Projekte aus den über 100 eingereichten Bewerbungen in sieben verschiedenen Kategorien mit dem AusLese-Preis 2009 geehrt. Die Stiftung Lesen vergibt die Auszeichnung in Zusammenarbeit mit der Commerzbank alle zwei Jahre.
Mittwoch, Juni 24th, 2009 09:53 am GMT +2 at 09:53 · Abgelegt unter Allgemein
Vom 29. Mai bis zum 5. September 2009 erstrahlt wieder das knallrote Theaterzelt an der Strandpromenade von Heringsdorf. Theater in ungewöhnlicher Atmosphäre, ab und an ein Möwenschrei, auch mal an falscher Stelle und sanftes Wellenrauschen als Hintergrundgeräusche. Der Innenraum mit rotem, samtigen Stoff ausgeschlagen. Das Glas Wasser, Wein, Sekt oder Bier auf dem kleinen Cocktail-Tischchen vor sich, so lässt sich Theater genießen. Der Vormittag gehört stets den Kindern, die auch ihre Eltern mitbringen dürfen.
am 29.05.09 um 19.30 Uhr im Theaterzelt „Chapeau Rouge“ mit
Russische Komödiennacht
Variationen über den Wahnsinn der Liebe
Tschechows Einakter “Über die Schädlichkeit des Tabaks”, “Der Heiratsantrag”, “Der Bär”
Sie ringen mühsam um Fassung, nur um sie darauf mühelos wieder zu verlieren, sie bewahren Ruhe, die sie nicht haben, sie geraten außer sich, und kommen so zu sich: In seinen drei klassischen Einaktern sind Tschechows Figuren die komischen Widergänger seiner tragischen Gestalten aus der “Möwe”, dem “Kirschgarten” oder den “Drei Schwestern”. Hier gibt er dem Affen Zucker und liefert die Vorbilder für Loriot, Woody Allen oder Ephraim Kishon. Kleinstadtneurotiker, die nur das Bild gerade rücken wollen, und in einem Trümmerhaufen enden, starke Frauen, die den Männern die Butter vom Brot nehmen aber in ihren Armen landen erzählen vom ganz normalen Wahnsinn, den wir Liebe nennen. Grotesk, lebensnah modern und ungeheuer komisch.
Montag, Juni 22nd, 2009 09:49 am GMT +2 at 09:49 · Abgelegt unter Tipp
Im Sommer 2009 beginnt die Vorpommersche Landesbühne Anklam auf der Ostsee-Bühne Zinnowitz mit einer neuen dreiteiligen Vineta-Geschichte. Der erste Teil heißt „Der Kupferpfennig“. Autor und Regisseur Wolfgang Bordel erzählt gemeinsam mit seinem 50köpfigen Ensemble aus Schauspielern der Vorpommerschen Landesbühne, Eleven der Theaterakademie Vorpommern und Laien eine spannende und phantasievolle Geschichte.
ist untergegangen und auf dem Platz, wo einst die mächtige Stadt stand, haben sich Birkenbeiner und Felsenbauer angesiedelt, friedliche Völker, die vom Tauschhandel leben. Sie haben von der Sage gehört, dass an einem Ostersonntag hier eine Stadt aus dem Meer auftauchen könnte, und wenn sie Kupferstücke in der Tasche haben, können sie diese auch erlösen.
Ein Sonntagskind wirft ab und an ein paar Kupferstücke ins Meer und nach und nach tauchen im Wald merkwürdige Dinge auf: verrostete Eisenrüstungen, ein Goldhelm, Kisten mit Kupferstücken und zwei in Ölpapier konservierte Ritterrüstungen, dazu Eisennägel. Eben allerlei vermeintlich unnützes Zeug zum Spielen. Ein junges Mädchen, das sich gerade auf ihre Hochzeit mit ihrem Traumprinzen freut, setzt aus Jux den Goldhelm auf und ist wie verwandelt – ihr Liebreiz ist verschwunden, sie ist hartherzig geworden. Die Birkenbeiner packen auch die Eisenrüstungen aus und als sie die Nägel in die Stelle des Herzens schlagen, werden diese Rüstungen lebendig. Auch die Kupferkisten aus dem Wald sind plötzlich leer, verwandelt zu bunten Wesen aus der einstigen Stadt Vineta – und auch Mr. Cutter, der Chef Vinetas ist plötzlich da. Er findet dieses friedliche Leben der Birkenbeiner und Felsenbauer sehr befremdlich und betrügt sie nach und nach um all ihre Habe. Derweil versucht der Bräutigam, seine verwandelte Braut wieder zur Vernunft zu bringen. Doch das ist nicht so einfach.
Premiere ist am 25. Juni, gespielt wird bis zum 29. August jeweils montags, mittwochs, donnerstags und sonnabends, 20 Uhr auf der Ostseebühne Zinnowitz.
Karten gibt es in den Kurverwaltungen der Insel, im Internet unter www.vlb-anklam.de, telefonisch unter der Nummer 0 39 71/ 20 89 25 oder direkt an den Theaterkassen der Vorpommerschen Landesbühne in Zinnowitz, Seestraße 8 und in Anklam, Leipziger Allee 34.
Montag, Juni 8th, 2009 09:39 am GMT +2 at 09:39 · Abgelegt unter Allgemein
Urlauber und Einheimische auf der Sonneninsel Usedom können sich auf in diesem Jahr wieder auf ein, im wahrsten Sinne des Wortes, gewohnt ungetrübtes und “ausgezeichnetes Badevergnügen” in sieben Usedomer Seebädern freuen. Jetzt wehen nämlich wieder die “Blauen Flaggen” – Symbole für beste Badewasserqualität, herausragendes Umweltengagement sowie gute Sanitär- und Sicherheitsstandards im Hafen- und Badestellenbereich – in Karlshagen, Trassenheide, Zinnowitz, Kölpinsee, Bansin, Heringsdorf, Ahlbeck sowie im Sportboothafen Karlshagen.
Dienstag, Juni 2nd, 2009 09:37 am GMT +2 at 09:37 · Abgelegt unter Tipp
Titel: George Tenner: Insel der tausend Puppen. Ort: Bansin Hans- Werner-Richter-Haus Link out: Click here Beschreibung: Buchpremiere
George Tenners Krimihelden geben sich nicht mit Kinkerlitzchen ab. Der dritte Lasse-Larsson-Roman versieht den schönen Schauplatz Usedom mit einem Massaker auf einer Yacht, in dessen Umfeld sich Menschenhandel, serbische Kriegsverbrechen, Kontakte zur islamistischen Al Qaida und der Einfluss internationaler Geheimdienste auftun.
Der Reiz der Geschichte liegt zum einen erneut im detailreichen Lokalkolorit, zum anderen in der Balance zwischen teils heikler Ermittlungsarbeit und privaten Lebensentwürfen. Und der Autor versäumt nicht, auch für den nächsten Inselkrimi schon manche Entwicklungsspur zu legen.
George Tenner: Insel der tausend Puppen. Schardt Verlag, Oldenburg. 296 Seiten,
ISBN 978-3-89841-442-5.
Montag, Juni 1st, 2009 09:35 am GMT +2 at 09:35 · Abgelegt unter Allgemein
„Usedom Rock“ geht in die zweite Runde. Am 21. Juli sollen auf dem Grenzparkplatz in Ahlbeck wieder deutsche und polnische Musik-Größen zu erleben sein. Das teilte die Usedomer Tourismus-Gesellschaft gestern mit. Ziel des „Open-Air-Highlights ist es, direkt an der Grenze zu Polen durch Musik ein Zeichen der Verständigung und des besseren Kennenlernens zu setzen, sagte der Kurdirektor der Kaiserbäder, Dietmar Gutsche. Lese den Rest des Eintrages »